Philipp Josef Weinheimer – Vita 1921-2006

hatte 2 Leben – ein geborenes 1921 – ein geschenktes 1944

Philipp Josef Weinheimer mit 40 zVa

1. Vorfahren

Großeltern aus 4 Gemeinden

Philipps Großeltern stammten aus Oberheimbach, Dellhofen, Ockenheim und Wallhausen:

  • Vaterseite: Konrad Weinheimer aus Oberheimbach *01.01.1852 Obhb. +09.04.1909 Obhb.  1886 mit Margaretha Oppermann aus Dellhofen *12.06.1857 Dellhofen, +18.06.1918 Obhb.
  • Mutterseite: Andreas Barth aus Ockenheim *19.06.1862 Ock. +12.08.1933 Ock.  1887 mit  Margaretha Eckart aus Wallhausen *12.05.1855 Wallhausen, +1894 Ock.

Lebensbeschreibungen und Fotos der Großeltern und älterer Vorfahren siehe in den Vitae seiner Eltern ==> Nikolaus Weinheimer aus Oberheimbach verh. 1920 mit ==> Margaretha Barth aus Ockenheim.

Ahnentafeln Philipp Josef Weinheimer

Die noch großen Forschungslücken auf der Ururgroßeltern-Ebene erklären sich aus dem Aufwand alle Quellen zu beschaffen. Dem Herausgeber liegen digit. Kirchenbücher der kathol. Pfarreien St. Margaretha Obhb. 1712-1920 und St. Peter & Paul Ock. 1667-1885 und Zivilstandsregister Obhb. und Ock. vor. Weitere Erforschungen können in Quellen aus Dellhofen, Münster bei Bingerbrück, Sarmsheim und Wallhausen erfolgen.

Ahnentafel mit 4 Generationen – Fächerform

Die Ahnentafel als Fächer zeigt nur direkte Vorfahren (Vater/Mutter) an

Philipp Weinheimer 4 Ahnengenerationen als Fächer. Forschungsstand 07.09.2026 zVa

  • Exkurs: Ahnentafel als vertikale Baumstruktur
  • Der vertikale Baum (nächste Tafel) zeigt neben direkten Vorfahren (Vater / Mutter) auch:
  • ==> eigene Geschwister (Bruder / Schwester) und deren Kinder (Neffe, Nichte)
  • ==> Elterngeschwister (Onkel / Tante) und deren Kinder (Cousin, Cousine)
  • ==> Großelterngeschwister (Großonkel / Großtante) und deren Kinder / u.s.w.
  • Exkurs: Verwandtschaftsgrade
  • >>> lesen Verwandtschaftsgrade ohne Ehepartner-Beziehungen
  • >>> lesen Verwandtschaftsgrade mit Ehepartner-Beziehungen

Ahnentafel mit 4 Generationen – vertikaler Baum

Ahnentafel Philipp Weinheimer 4 Generationen vertikaler Baum. Forschungsstand 2026 zVa

Ahnentafel mit 9 Generationen – horizontaler Baum

Die Ansichtform horizontaler Baum zeigt nur direkte Vorfahren (Vater / Mutter), die ersten 4 Generationen sind alle mit 2 – 4 – 8 – 16 Vorfahren dargestellt, soweit in ancestry erfasst.

Ab jedem der 16 Ur-Urgroßeltern können einzeln, wenn in ancestry erfasst, ältere Ahnen zeitlich „ausgerollt“ werden. In der folgenden Tafel werden zeitlich weitere 5 Generationen ausgerollt:

  • ab Ur-Urgroßvater Adam Weinheimer *1792 +18?? Obhb weitere
  • 5 Ahnengenerationen bis Nikolaus Weinheimer *1649 +1720 Sarmsheim
Ahnentafel Philipp Weinheimer 9 Generationen als vertikaler Baum. Foto: ancestry. Forschungsstand 2026 zVa

2. Vita Philipp Josef Weinheimer

Deutschland und Ockenheim 1921

Das Geburtsjahr 1921 von Philipp Josef Weinheimer war 3 Jahre nach dem verlorenen WK1 ein Jahr der Not. Eine politische Landkarte von Deutschland im Jahr 1921 zeigt das Staatsgebiet der gerade gegründeten Weimarer Republik nach den gravierenden territorialen Veränderungen des Versailler Vertrages.

Ockenheim lag im Großherzogtum Hessen-Darmstadt (braune Fläche) und im französisch besetzten Rheinland (senkrecht rot schraffiert). Sogenannte Kriegs-Reparationen und industrielle Demontage (Diebstahl) in großem Stil brachten große Armut in das Rheinland und nach Ockenheim.

Karte Deutsches Reich 1921. Quelle: dhm.de_lemo_bestand zVa

Notgeld deutscher Städte 1921

Parallel zur Reichsmark wurde von deutschen Städten Notgeld ausgegeben, weil ein akuter Metallmangel (Rüstungsindustrie) für offizielle Münzen und regulärem Bargeld herrschte. (auch durch Bargeldhortung)

Notgeld der Stadt Mainz 25 Pfennig. Foto: ansichtskartenversand.com zVa

Notgeld der Stadt Mainz 50 Pfennig. Foto: ansichtskartenversand.com zVa

Geburt und Taufe

Am 12.06.1921 wurde Philipp Josef Weinheimer als 1. Sohn der Eheleute Nikolaus Weinheimer und Margaretha Barth verh. Weinheimer in Ockenheim (in Folge Ock.) geboren und am Folgetag in der Pfarrkirche St. Peter & Paul in Ock. von Pfarrer Lorenz Schreiber (Amtszeit 1910-1925) katholisch getauft. Pate war sein Onkel Philipp Weinheimer *19.02.1892 aus Oberheimbach (in Folge Obhb.)

St.Peter & Paul Ock. Innenraum 1921. Quelle: Amtsblatt GA, Beilage „St.Peter & Paul Ock. Teil 3“, Autor KHB. zVa

Kindheit und Jugend

Der Geburts- und Wohnort seiner Kindheit war bis 1939 die Alleestrasse 24 in Ock., in das seine Eltern Nikolaus Weinheimer und Margaretha Barth nach ihrer Hochzeit 1920 eingezogen waren.

Das „Barth-Haus“ seiner Großeltern Andreas Barth *19.06.1862 Ock. +1933 Ock.  1887 mit  Margaretha Eckart *12.05.1855 Wallhausen, +1894 Ock. und seiner Mutter Margaretha war in der Rheinstrasse (links neben Hattemer/Jagus)

Auch seine jüngeren Geschwister Anna Maria Weinheimer *1923 und Gustav Weinheimer *1927 wuchsen in den ersten Kinderjahren in der Alleestr. 24 bis zum Umzug 1939 in das neu gebaute Weinheimer-Haus in der Neustrasse 16 (heute Rheinstrasse 18) auf.

Feldarbeit und Versorgung von Haus und Hof

Durch den landwirtschaftlichen Betrieb der Eltern wuchs Philipp Weinheimer in seiner Jugend in die Aufgaben der Feld- und Weinbergsarbeit und der Versorgung von Elternhaus, -hof und Stalltieren hinein.

Familienbild ca. 1935

Das Familienbild zeigt 1935 von links Bruder Gustav Weinheimer (8), Mutter Margarethe Barth vh. Weinheimer (42), Schwester Maria Weinheimer (12), Vater Nikolaus Weinheimer (41), Philipp Weinheimer (14) vor ihrem Haus in der Alleestrasse 24 in Ock.

Familie Weinheimer – Barth 1935 in der Alleestrasse. zVa

1927-1935 Volksschule

1927

  • 17.04.1927 Ostern
  • April 1927: Aufnahme in Volksschule Ock.

1932

  • Sommerhalbjahr 1932: 52 Fehltage. Lungenentzündung -> schwere Lungenentzündung mit Rippenfellentzündung -> ¼ Jahr im Bett
  • Mai 1933: Eintritt ins deutsches Jungvolk (ganze Schulklasse)
  • (Am 26.05.1933 zog die NSDAP in den Ockenheimer Gemeinderat ein)
  • September 1933: zweite Pockenimpfung (1. Impfung 21.09.1921)
  • Apr 1934 bis März 1935: Jungenschaftsführer
  • März 35 bis Nov 35: Jungzugführer im DJ
  • Ostern 1935: Schulentlassung

1936 Volksschule Ock. Abschlussklasse 1921er männlich

Philipp Weinheimer steht in der oberen Reihe als sechster von links. Eine Aufzählung aller Namen wird nach 90 Jahren mangels Zeitzeugen schwierig.

1936 Volksschule Ock. Abschlussklasse 1921er männlich. Foto: Fam.Archiv zVa

1935-1937 Praktikum im Aschbornerhof Spabrücken

  • Dezember 1935: „Ländliche Bezirksschule“, Gau- Algesheim
  • Anfang Dezember 1935: in Spabrücken auf einem Hof („Aschbornerhof“) zum Lernen (dort auch noch am 26.02.36). Bei einem Bauern 30 min von Bahn- und Poststation Spabrücken entfernt. Heute noch ein Milchviehbetrieb in dritter Generation und anerkannter Lernort Bauernhof durch Fam. Thilmann.
  • -> Brief vom 15.01.1937 an Eltern „Ihr werdet denken, ich müßte mich überschaffen? Nein! Erstens ist mit mir noch ein Knecht eingestellt worden, und zweitens, die Liebe zum Vieh, die mich ja auch daheim schon beseelte, läßt mir die Arbeit nur halb so hart ankommen.

1936 Jungsänger im MGV 1866 Ockenheim

Mit 15 Jahren wurde Philipp Jungsänger (Zögling) im traditionsreichsten Ortsverein, dem Männergesangverein 1866 Ock. Daraus wurden 65 Jahre Sänger im 2. Baß, 1947 Wiedergründer, Vorstandsmitglied als Beisitzer, Kassierer, Vize-Dirigent, 36 Jahre Schriftführer 1950-1986 und Mitorganisator der (durch die Kriege verhinderten 50- und 75-Jahrjubiläen) in der Feier 1952 und der 100-Jahrfeier des Vereins in 1966.

1937-1939 Landwirtschaftsschule

1937

  • 15.2.37: Reichsberufswettkampf, Gruppe Nährstand, -> Beteiligungsurkunde
  • Winter 1937: Eintritt in Landwirtschaftsschule in Gau-Algesheim

1938

  • 15.2.38: Reichsberufswettkampf, Gruppe Nährstand, -> Beteiligungsurkunde
  • Ostern 1938: Schulgeld = 25 Reichsmark

1939

  • 1939 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Gau-Algesheimer Landwirtschaftsschüler
  • 15.2.1939 Reichsberufswettkampf, Gruppe Nährstand, -> Beteiligungsurkunde + Ehrenurkunde für gute Leistungen
  • 27.3.39: Abschlusszeugnis Landwirtschaftsschule

1937 Landwirtschaftl. Schulklasse Gau-Algesheim

Philipp Josef Weinheimer in der oberen Reihe neunter von links. Eine Aufzählung aller Namen wird nach 90 Jahren mangels Zeitzeugen schwierig.

1937 Landwirtschaftl. Schulklasse Gau-Algesheim. Foto: Fam.Archiv Wh. zVa

1938 Kennkarte Philipp Jos. Weinheimer

Philipp Jos. Weinheimer erhielt seine Kennkarte vom Landrat des Landkreises Bingen am Rhein.

Philipp Jos. Weinheimer im Paß. Foto: Fam.Archiv zVa

Familienbild 1939

Das Familienbild 1939 zeigt Nikolaus Weinheimer und Margarethe Barth vh. Weinheimer mit ihren 3 Kindern Philipp, Gustav und Maria Weinheimer im Fotostudio Härtel in Bingen am Rhein.

Familie Weinheimer – Barth 1939. Von links: Margarethe Barth vh. Weinheimer, Philipp Weinheimer, Gustav Weinheimer, Maria Weinheimer, Nikolaus Weinheimer. Foto: Fam.Archiv Weinheimer. zVa

1938-1939 Hausbau Neustrasse 16

1938-1939 wurde in der damaligen Neustraße (heute Rheinstrasse) ein eigenes Wohnhaus Neustr. 16 (heute Nr. 18) unter tatkräftiger Mitarbeit von Philipp und Mutter Margaretha auf einem Barth-Grundstück erbaut und bezogen. Der Vater Nikolaus Weinheimer war während dessen zum Kriegsdienst eingezogen.

1. Weinheimer Haus in Ock. 1939, Neustrasse 16, Strassenfront. Foto 2025: Fam. Archiv. zVa
1. Weinheimer Haus in Ock. 1939, Neustrasse 16, Südseite zum „Berg“. Foto 2025: Fam. Archiv. zVa

Für die landwirtschaftlichen Aufgaben war westlich hinter dem Hof eine große Scheune erbaut, rechts im Hof (Nordseite) lagen Waschküche, Unterstände für die Tiere und die Mistkaut, siehe Foto.

Landwirtschaftliche Arbeit im Hof der Neustraße 16. Foto: Fam.Archiv zVa

Links im Hof (Südseite) waren Blumenrabatte und stand ein von Nikolaus Weinheimer – in Holzarbeiten und Schnitzereien sehr begabt – gebauter sechseckiger Pavillon.

Weitere Fotos sind im digitalen Fam. Archiv Weinheimer. Das Haus ist heute an Familie Dickenscheid verkauft oder vermietet.

1938 Sippschaftstafel Philipp Josef Weinheimer

Als Zeitdokument der NS-Zeit zeigt die handschriftliche Sippschaftstafel 1938 von Philipp Josef Weinheimer in Sütterlin 2 Vorfahren- und 1 Nachkommen-Generation mit Großeltern, Eltern und Elterngeschwistern (seine Onkel und Tanten) und deren Kinder (seine Cousins und Cousinen).

Titelblatt Sippschaftstafel Philipp Josef Weinheimer (Ock) 1938. Foto: Fam.Archiv zVa

anzeigen >>> Sippschaftstafel Philipp Josef Weinheimer 01.01.1938

mit den Brüdern seines Vaters (seine Onkel) in Obhb.
Heinrich Weinheimer vh. 29.06.1928 mit Anna Jost *03.01.1897 Obhb
Hermann Weinheimer vh. 16.05.1923 mit Regina Vogel *30.09.1893 Engelhelms bei Fulda
Philipp Weinheimer (sein Patenonkel) vh. 19.11.1921 mit Katharina Kauter *Obhb.
FranzWeinheimer vh. mit Katharina *1893 Gondershausen

sowie seinen 7 Weinheimer-Cousins / Cousinen
Anna Weinheimer 12 Jahre, von Hermann Weinheimer in Engelhelms bei Fulda
Paul Weinheimer15 Jahre und Anna Weinheimer 10 Jahre, von Philipp Weinheimer, seinem Patenonkel
Margaretha Weinheimer19 Jahre Johann WeinheimerFranz WeinheimerKarl Weinheimervon Franz Weinheimer, alle 6 aus Obhb.

1940 Reichsarbeitsdienst (RAD)

Philipp 1941 im RAD: Foto:Fam.Archiv zVa

Ab 01.10.1940 wurde Philipp zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Nach Ausbildungsstationen in Niederüttfeld und Kesfeld in der Eifel folgten Arbeitseinsätze am „Westwall“ bei Kesfeld an der belgischen Grenze.

Höckerlinie zur Panzerabwehr Kesfeld / Eifel. Foto: Wikipedia zVa

Philipp Weinheimer fünfter von links. Eine Aufzählung aller Namen wird nach 90 Jahren mangels Zeitzeugen schwierig.

Philipp im RAD zVa

Durch sein einfühlsamews Verhältnis zu Tieren kam er im RAD auch mit Pferden und später mit der Lenkung von Pferdegespannen sehr gut zurecht.

Philipp 1941 im RAD zu Pferd. Foto: Fam.Archiv zVa

1940 Heimaturlaub mit Geschwistern

1940 Maria (17) , Philipp (19) in RAD Uniform, Gustav (13) – zVa

Beim Heimat“urlaub“ galt es volle Kraft in die sehnlichst erwartete Mitarbeit im elterlichen Betrieb zu stecken, hier beim Dreschen und Heumachen. Im Hinterund Vater Nikolaus Weinheimer.

Philipp 1940 „beim Dreschen“

1941 – 1945 Soldat in der Wehrmacht

Am 05.02.1941 wurde Philipp in die Wehrmacht eingezogen. Nach ruhigen Westfront-Etappen im besiegten Frankreich in Verdun und Paris wurde er in den am 22.06.1941 begonnenen Russland-Feldzug (Unternehmen Barbarossa) abkommandiert.

Der größte militärische Feldzug der Geschichte mit 3 Millionen deutscher und hunderttausenden verbündeter Soldaten kam trotz schneller Gebietsgewinne im Dezember 1941 vor den Toren Moskaus infolge des heftigen Widerstands der Roten Armee, des Winters und der Erschöpfung auch vor Leningrad zum Stehen.

Philipp Weinheimer war in der Heeresgruppe Nord Richtung Baltikum eingesetzt und lag 3 Jahre vor Leningrad im Stellungskrieg.

Gefreiter Philipp Weinheimer zVa

Einsätze und Folgeschäden von Philipp Weinheimer in Kurzform

In 3 Kampfeinsätzen an der Ostfront erlitt er vor Leningrad 3 schwere Verwundungen durch Granaten und Durchschüsse am li. Arm, li. Schulter, Hinterkopf, Lazarett Aufenthalte. Die Folgen waren lebenslange massive Handicaps linker Arm / Schulter und bis 1968 durch im Körper wandernde Granatsplitter bis zu deren operativer Entfernung.

Einordnung der militärhistorischen Kapitel

Die hier dokumentierten zeitgeschichtlichen und militärhistorischen Kapitel aus der Zeit 1933-1945 werden nur zu Zwecken der Familienforschung und der Berichterstattung über die Vorgänge des Zeitgeschehens dargestellt.

In der fast 900 Tage währenden Einkesselung der nicht erstürmbaren stärksten russischen Festung wollte Hitler von 1941 – 1944 Leningrad durch Aushungern erobern, was über 1,1 Millionen verhungerte zivile Tote zur Folge hatte. Aus heutiger Sicht ein Kriegsverbrechen der Wehrmacht. Die auf beiden Seiten eingesetzten Soldaten waren zum Kampf verdammt, denn sie erfuhren bei Nichterfüllung ihres Kampfeides den gnadenlosen Tod, in der Wehrmacht durch die NS-Militärjustiz ca. 28.000 Todesurteile, 22.000 wegen „Fahnenflucht“, 5.000 bis 6.000 wegen „Wehrkraftzersetzung“ ==> (Artikel „Tod in der Wehrmacht durch die NS-Militärjustiz“)

8.9.1941 – 27.1.1944 Front um Leningrad

Frontverlauf um Leningrad. Foto: ebay-Anbieter. zVa

Philipp Weinheimer wurde in vorderster Frontlinie um Leningrad als MG-Schütze und mit 22 Jahren für noch jüngere Soldaten als Truppführer eingesetzt. Die deutsche Frontlinie unter russischem Trommelfeuer bedeutete vor allem 1943-1944 einen extremen, pausenlosen Artillerie- und Raketenbeschuss, der deutsche Stellungen vor einem Großangriff zerschlagen und die Soldaten demoralisieren sollte.

1943 Schützengraben mit MG-Schütze vor Leningrad. Foto: wikipedia zVa

An der Ostfront feuerten oft hunderte Geschütze und Raketenwerfer (wie sowjetische Katjuscha-Werfer) pro Frontkilometer. Der Beschuss galt Schützengräben, Bunkern, Drahtverhauen und Nachschubwegen. Sobald das stundenlange russische Trommelfeuer schlagartig nachließ oder sich in den hinteren Raum verlagerte, wussten die Deutschen, dass der feindliche Infanterie- und Panzersturm unmittelbar bevorstand.

1944 Deutsche Stellung vor Leningrad mit MG34. Foto: wikipedia zVa

Feldpost P. Weinheimer aus Leningrad 24.07.1944 (c) Petra Tabarelli

Edition eines undatierten Briefes von Philipp, der Ende des 2. Weltkrieges an der Front in St. Petersburg stationiert war. Im Brief blickte er auf den 24. Juli 1944 zurück, als ihn ein russischer Angriff schwer an Arm / Schulter / Schlüsselbein verwundete. Zuvor war er als Soldat bei der unsäglichen Leningradblockade beteiligt, aber bereits Mitte Januar mit einer schweren Armverletzung ausgeflogen worden.

lesen >>> Feldpost P. Weinheimer aus Leningrad 24.07.1944 (c) Petra Tabarelli

Wehrmachtsdokumentation Philipp Weinheimer

lesen >>> Antwortschreiben des Bundesarchivs Berlin auf Anfrage Petra Tabarelli vom 12.04.2017 kam 03.09.2019 Philipp Weinheimers Wehrmachtsdokumentation . (2 Jahre und 5 Monate Bearbeitungszeit. Eintragungen haben massive Datenfehler: Ockenheim bei Lingen statt Bingen / Philipp Jakob anstelle Josef / Oppenheim bei Bingen statt Ockenheim)

Mai 1945 US-amerikanische und russische Streitkräfte

Die Landkarte zeigt die allierten Stellungen am 1. Mai 1945 beim Zusammentreffen 7 Tage vor Kriegsende bei Torgau / Elbe. Philipp Weinheimer erlebte dramatische Tage um der russischen Gefangenschaft und Verschleppung zu entkommen, indem er die US-Amerikaner „überzeugte“ ihn mit seinem Kameraden aus Bingen-Kempten („die goldene Uhr“) in den Westen zu entlassen.

Allierte Stellungen am 1. Mai 1945. Foto: wikipedia zVa

3. Vita II. – ein zweites Leben

Mai 1945 – Die Welt in Trümmern

Bei seinem 3. Ostfronteinsatz zweifelte Philipp, ob er seine Heimat und den Jakobsberg je wieder sehen wird? Als MG-Schütze mehrmals monatelang in vorderster Frontlinie, überschüttet von russischen Gewehrsalven, Granateinschlägen und den „Molotow-Cocktails“ der „Stalin-Orgeln“ war der Tod der rings um ihn fallenden Kameraden ebenso Teil von „Dantes Inferno“ wie seine 3 schweren Verwundungen und nach Zusammenflicken und Lazarettaufenthalt der erneute Kampfeinsatz trotz zerschossenem Arm und Schulter und im Körper lebenslang wandernden Granatsplittern. Militärische Anerkennungen: Eisernes Kreuz. Obergefreiter.

Das Grauen

Philipps EK

Die Erinnerung an die Grauen des Krieges und die vielen gefallenen Kameraden haben Philipp nie los gelassen und ihn sein weiteres Leben lang begleitet.

Der Blutzoll der Ockenheimer im 2. Weltkrieg

Ockenheimer Kriegerdenkmal Hindenburgplatz Ecke Bahnhofstraße.
Foto: wikimedia.commons 2015 zVa

lesen >>>>>   112 gefallene / vermisste Ockenheimer/innen im 2. Weltkrieg 4 Blatt, Autor: Erich Hinkel 1998, Quelle: www.denkmalprojekt.org <== Diese verlinkte Seite hat kein SSL-Zertifikat, daher kommt die Meldung „Seite nicht sicher“

Juni 1945 – Das geschenkte 2. Leben

Die letzte Verwundung hat ihm stark zugesetzt, da er einen Arm und eine Schulter kaum noch bewegen konnte. Er hat es als Geschenk angesehen, diese Zeit überlebt zu haben, aber auch als Verpflichtung, aus diesem Geschenk etwas zu machen. Und dies hat er ab der Rückkehr nach Ockenheim im Juni 1945 in seinem zweiten Leben auch getan: weiterer Beruf, eigene Familie, eigenes Haus.

1946 Erfolgreiche „Entnazifizierung“

Mit Beantwortung eines großen Fragebogens mussten alle Deutschen ihre Verpflechtungen zum Naziregime offenlegen. Philipp Weinheimer konnte politische Bezüge negieren und erhielt den sogenannten „Persilschein“ am 08.08.1946, der seine Dienststellung als Fleischbeschauer freigab.

„Persilschein“ Philipp Weinheimer. Foto: Fam.archiv. zVa

1946 Ausbildung und Anstellung als Fleischbeschauer

Seine Mutter Margaretha initiierte die Ausbildung von Philipp als Fleischbeschauer in Mainz, einerseits da die Stelle in Ock. absehbar vakant wurde, andererseits wegen der Fähigkeiten von Philipp.

09.03.1946 Befähigungsnachweis Fleischbeschau Prüfungsausschuss Mainz

13.05.1946 Landrat an Kreisveterinäramt Bingen und Bgm. Weis, Ock.

Befähigungsnachweis & Anstellung Fleischbeschau Fotos: Fam. Archiv zVa

1947 Wiedergründung MGV 1866 Ockenheim

Zitat Philipp Weinheimer:

Initiator der Wiedergründung des MGV 1866 war Georg Fleck, der mich dazu ansprach. Wir fuhren zusammen nach Bingen zur Villa Katharina, um sich im dortigen Amtssitz der französischen Militärregierung die Unterlagen für eine „Wiedergründung“ abzuholen. 3 Personen mussten gegenüber der Besatzungsregierung die Wiedergründung beantragen und persönlich für die zukünftigen Vereinsinhalte und die Vereinstätigkeit verantwortlich zeichnen. Wir waren der Meinung, es sollten drei der ältesten und verdientesten Mitglieder sein, die den Antrag stellen. Wir baten die Vereinsmitglieder Jakob Rech, Jakob Fleck und Valentin Hüneborn um die Antragstellung in einem ausführlichen Fragenbogen. Anna Müller, geb. Färber, aus der Rheinstraße und Lehrerin in Mainz, half den Männern beim Ausfüllen der in Französisch gehaltenen Dokumente.

Aber, die französische Militärregierung verweigerte die Genehmigung mit der Begründung, man wolle keine Anträge von „alten Männern“, sondern von jenen, die sich künftig für die Leitung des Vereins verantwortlich zeigen. So kam es, dass in einem 2. Anlauf Jakob Eckert, Hans Siegel und Philipp Weinheimer erneut die Anträge stellten. Am 22. Februar 1947 traf die erhoffte Genehmigung ein und der MGV 1866 durfte eine Generalversammlung abhalten.


1950 Hochzeit

Philipp Josef Weinheimer  Marianne Kunigunde Bungert

17.11.1950 Hochzeit in St. Peter & Paul zVa

Am 17.11.1950 heirateten Philipp Josef Weinheimer und Marianne Kunigunde Bungert standesamtlich und am 18.11.1950 kirchlich in der Pfarrkirche St. Peter & Paul Ock. durch Pfarrer Josef Adam Krämer.

Durch diese eheliche Verbindung verband sich Weinheimer über Bungert zu deren Ock. Vorfahrenfamilien: Barth, Berg, Ochs, Gresch, Heinen, Janz, Kau, Krick, Kronebach, Schäfer. Grafisch als Stammbaum-Diagramm im Kapitel „1952 Tochter Marliese“.

Marianne Bungert & Philipp Weinheimer 17.11.1950. Foto: Fam.Archiv. zVa

17.11.1950 Standesamtliche Hochzeit

Standesamtl. Hochzeit 17.11.1950, Quelle: Familienstammbuch, Foto: Seiten 4+5 zVa

Familienstammbuch Weinheimer-Bungert

Seite 0 Siegelmarken und Seite 1 Deckblatt zVa

Weinheimer,Philipp & Bungert,Marianne Familienstammbuch 00 Siegelmarken & 01 Deckblatt

Seite 2 Inhaltsverzeichnis und Seite 3 Unterschriften der Ehegatten zVa

Weinheimer,Philipp & Bungert,Marianne Familienstammbuch 02 Inhaltsverzeichnis & 03 Unterschriften_Ehegatten

Seiten 4 und 5 Heiratsurkunde zVa

Weinheimer,Philipp & Bungert,Marianne Familienstammbuch 04 & 05 Heiratsurkunde

1952 Tochter Maria Elisabeth (Marliese)

Am 15.02.1952 wurde Maria Elisabeth (Marliese) Weinheimer als Tochter der Eheleute Philipp Josef Weinheimer und Marianne Kunigunde Bungert vh. Weinheimer in Ock. geboren, die Geburtsurkunde am 16.02.1952 von Ortsbürgermeister Weis im Familienbuch eingetragen und am 21.02.1952 in St. Peter & Paul in Ock. von Pfarrer Josef Adam Krämer katholisch getauft.

Seite 7 Geburtsurkunde Maria Elisabeth Weinheimer 15.02.1952 zVa

Weinheimer,Philipp & Bungert,Marianne Familienstammbuch 06 leer & 07 Geburtsurkunde Maria Elisabeth Weinheimer 15.02.1952 zVa
1954 Marliese Weinheimer zVa

Ahnentafel mit 5 Generationen von Marliese Weinheimer

Die folgende Ahnentafel von Marliese Weinheimer zeigt 5 Vorfahren-Generationen mit ehelichen Verbindungen zu weiteren 14 Familiennamen bis zu ihren Ur-Ur-Urgroßeltern um 1800, davon 11 aus Ock.

  • Eltern Weinheimer-Bungert
  • Großeltern Weinheimer (Obhb.)Barth, Bungert-Ochs
  • Urgroßeltern Weinheimer (Obhb.)Oppermann (Dellhofen), Barth-Eckart (Wallhausen), Bungert-Gresch, Ochs-Heinen
  • Ururgroßeltern Weinheimer-Dahlem, Oppermann-Bersch, Barth-Kronebach, Eckart- Gellweiler, Bungert-Kau, Gresch-Heinen, Ochs-Lunkenheimer, Heinen-Burkhard
  • Urururgroßeltern (12 von 32 bekannt) Margarethe Berg 1781-1846, Maria Klara Krick 1806-1863, Maria B. Janz 1799-????, Elisabeth. K. Kronebach 1819-????, Anna Maria Schäfer 1824-1900
Marliese Weinheimer Ahnen 4 Generationen. Horizontaler Stammbaum. Foto: ancestry 03.09.2026 zVa
Marliese Weinheimer Ahnen 5 Generationen. Vertikaler Stammbaum. Foto: ancestry 2025 zVa

Philipps Berufe Fleischbeschauer, Winzer, Gemeinderechner

Seine Enkelin Petra Alexa Tabarelli schreibt dazu 2015:

Philipp Weinheimer war mein Großvater. Nächstes Jahr werde ich seinen „Nachlass“ im Haus, das ich nun bewohne und derzeit nach und nach renoviere, kategorisieren und verzeichnen, ebenso als Open Access zugänglich machen.

Darunter sind Ehrungen des MGV 1866, in dem er 65 Jahre sang, aber auch viele Arbeitsgeräte, die er für seine Berufe (Fleischbeschauer, Winzer, zeitweise Gemeinderechner) benutzt hat, wie auch Überliefertes seiner Soldatenzeit (Geldscheine, Marken, Urkunden, Fotografien, Schriftstücke, …).

Lebensweg von Philipps Geschwistern Anna Maria und Gustav

  • Gustav Weinheimer heiratete 1955/1956 Margarethe „Gretel“ Feser und bewohnte mit seiner Familie das Feser-Haus in der Bergstrasse 22. Er verstarb mit 62 Jahren am 16.10.1989.
  • Anna Maria Weinheimer blieb ledig, erstritt sich gegen ihre Brüder das alleinige Wohnrecht im Weinheimer-Haus in der Neustrasse 16 und starb hochbetagt mit 88 Jahren am 03.11.2011.
Kinder & Enkel von Nikolaus Weinheimer & Margaretha Barth vh. Weinheimer, Stand 1975/1985. Foto: ancestry

1959-1960 Weinheimer Neubau Bergstrasse 27

1959 erichteten die Eheleute Philipp Weinheimer und Marianne Bungert vh. Weinheimer auf einem Bungert-Feldstück am südlichen Ortsrand von Ockenheim, aufsteigend zum Jakobsberg in einem von der Bergstrasse abzweigenden Feldweg (der später zum Beginn der heutigen Helmerichstrasse wurde und die Umbenennung der Grundstücke zu Helmerichstrasse 1 Doppelgarage Tabarelli und Helmerichstrasse 3 Doppelhaus Tabarelli zur Folge hatte) ein zweistöckiges Wohnhaus 7,50m x 8,50m mit identischem Grundriß aller Leitungs- und Rohrverläufe im EG und 1.OG. Angedacht war das EG für sich, das 1.OG als Wohnung für eine spätere Familie der Tochter. Typische Vorausplanung Philipps.

Links von der Strassenfront aus (nach Süden, bergaufwärts) wurde massiv eine Einzelgarage (für den „Buckel“ VW-Passat) und dahinter ein zweistöckiges kleineres Wirtschaftsgebäude für Holder, Hacko, weitere Geräte und Materialien gebaut.

Der Gebäudekomplex war 1960 die südlichste Bebauung des heutigen Helmerichstraßenverlaufs. Die Bewachung oblag täglich 24 Stunden dem Schäferhund Cäsar.

links: Okt. 1959 Grundriss EG 7,50m x 8,50m. Bau Fa. Peter, Kempten. zVa

rechts: 19.11.1960 Rechnungsaufstellung 35.250 DM. zVa

1961 Philipp Weinheimer 40.Geburtstag – media vita

Zwischenbilanz mit 40 Jahren media vita (mitten im Leben): Eigene Familie, eigenes Haus, 16 bis 20 Arbeitsstunden / Tag durch 3 Berufe Landwirt, Fleischbeschauer, Gemeindekassenrechner.

1961 Philipp Weinheimer 40. Geburtstag. zVa

1966 MGV 1866 Ockenheim wird 100

Hier wird noch Text eingefügt.

MGV 1866 Männerchor mit Festdamen 1966 zur 100-Jahrfeier zVa

1974 Kassierer Jagdgenossenschft

Philipp Weinheimer als Kassenwart und Gustav Dickenscheid jun. wurden bei der Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Ock. 1974 in der „Krone“ gewählt.

Generalversammlung Jagdgenossenschaft Ock. 1974. Quelle: AZ Bingen zVa

1975 Silberne Hochzeit

Hier wird noch Text eingefügt.

1986 „Ein Geschichtsschreiber“ tritt ab

36 Jahre MGV 1866 Schriftführer – Lebensbeschreibungen – Tagebücher – Statistiken – 1.500 Soldatenbriefe

Im alten Ägypten wäre Philipp ein hoch angesehener Beamter als Schreiber gewesen. Er hielt vieles aus seinem Leben handschriftlich oder mit der Schreibmaschine fest: Lebensbeschreibungen im Tagebuchstil, detaillierte Statistiken im Beruflichen, im MGV 1866 Vereinswesen, Chroniken. Er schrieb knapp 1.500 Briefe und Karten in seiner RAD- und Militärzeit, er war 36 Jahre lang Schriftführer des MGV 1866 Ock.

Die Allgemeine Zeitung Bingen interviewte ihn 1986 beim Abschied als MGV 1866 Schriftführer und titelte „Ein Geschichtsschreiber

1986 Allg. Zeitung Bingen, Interview „Ein Geschichtsschreiber“ zVa

2000 Goldene Hochzeit

Hier wird noch Text eingefügt.

2006 Tod und Beerdigung

Hier wird noch Text eingefügt zu: Operation und Tod am 30.07.2006 im Heilig-Geist-Hospital in Bingen. Beerdigung am 03.08.2006 Friedhof Ockenheim.

Todesanzeige Philipp Josef Weinheimer. Quelle: AZ Bingen zVa

2006 Nachruf und Würdigung

lesen >>> Die Würdigung seiner Lebensleistung (c) von Petra Alexa Tabarelli

2006 Ehrung durch MGV 1866 posthum

Am 02.12.2006 wurde Philipp Weinheimer posthum durch den MGV 1866 Ock. für 70 Jahre Mitgliedschaft im großen Saal des Gemeindehauses Ock. geehrt. Entgegengenommen durch die Witwe Marianne Weinheimer (sitzend vorne).

Von links stehend: Erwin Wünsch Sängerkreis Bingen, Hansfried Kronebach, Gerhard Reckert, 1.Vorsitzende Karin Mathes, Dieter Bungert. Foto: Fam.Archiv zVa

4. Seine Lebensschwerpunkte

Familie – Eltern, Geschwister, Ehefrau, Tochter, Enkelin

2005 Philipp mit Sylvaner und Enkelin Petra

Landwirtschaft – 12 Weinberge (1973) & Felder

Philipp setzte seinen mit Handkurbel zu startenden Holder (nach mehreren Fehlstarts wurde das „Zündplättchen“ gewechselt, dann sprang er sofort an) mit Rolle übers Jahr zum Transport des schweren benzingetriebenen Hackos und im Herbst zum Transport der Traubenbütte ein.

1960 Weinlese mit Großeltern Bungert-Ochs, Marianne, Marliese, Christophs zVa

Ein Kellerraum war vollgestopft mit antiken (massives Messing, auch ohne Spritzbrühe superschwer) und modernen leichteren (Kunststoff) Spritzgeräten, Legeln und Weinlesebütten, und vielen Weinbergsutensilien.

Tiere – Pferde, Kühe, Katze Pussi, Schäferhund Cäsar

Katze Pussi und der Wachhund Cäsar hielten harmonische Distanz. In der Winterkälte durfte Cäsar nachts in die Küche, frass die Katzenschälchen leer und legte sich ruhig unter die Eckbank. Pussi betrachtete die Küche als ihr Revier und wollte daher einerseits nicht weichen, aber trotzdem die Situation aus 1,90m Höhe Sitzposition vom Küchenschrank aus kontrollieren.

Musik – Akkordeon, Klavier, Chordirigat, 2.Baß im Männerchor

Logo MGV 1866 Ockenheim

Garten – Nutz- & Zierpflanzen – große Topfpflanzen

  • Abkürzungen in dieser Seite:
  • Bgm. = Bürgermeister
  • Dro. = Dromersheim / Rheinhessen-Nachbargemeinde
  • KHB = Karl-Heinz Bungert, Ock.
  • MGV 1866 = Männergesangverein 1866 Ockenheim
  • NS-Zeit = Nationalsozialistisches Zeitalter 1933-1945
  • NSDAP = Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei
  • Obhb. = Oberheimbach / Mittelrhein-Gemeinde
  • Ock. = Ockenheim / Rheinhessen-Gemeinde
  • RAD = Reichsarbeitsdienst 1935-1945, Dienstpflicht für alle 18-25 jährigen männl. Jugendliche
  • zVa = zur Vergrößerung anklicken
  • Fine Philipp Josef Weinheimer – Vita 1921 – 2006 Stand 01.09.2026