Burg Rheinstein in der Kunst

Außendarstellungen im Spiegel der Kunst

Burg Rheinstein ist durch ihre Lage 90m über dem Rhein thronend die malerischste Burg am Mittelrhein und gilt als Juwel der Rheinromantik. Wie kaum eine andere Burg des Mittelrheintals verbindet sie Kunst und Architektur mit spannender Geschichte seit 1290. Ihre Darstellung in der Kunst ergibt durch die künstlerische Freiheit der Wahrnehmung und Darstellung ein breites Spektrum von Kunstwerken.

1630 Voigtsberg am Rhein

Erbaut vom Mainzer Erzbischof 1290 und Vaitzburg, Fautsburg genannt, wird sie im Kupferstich 1630 auf dem Fels thronend in künstlerischer Freiheit eher im Stil der Burg Eltz dargestellt. Der lateinische Sinnspruch bezieht sich auf den bis an den Rhein reichenden Soonwald mit Schwarzwild, Rotwild, Rehwild als jagdbarem Wild.

Cui deest animus caveat sylvamWer keinen Mut hat, soll sich vor dem Wald hüten Maximilianus aprum caeditMaximilian tötet einen Eber „Sed disilit ensis“ Aber das Schwert fiel weg (zerbrach)

1630 Burg Rheinstein Kupferstich Meisner-Kieser. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

Schon Ende des 16. Jahrhunderts begann unter dem letzten Bewohner mangels wirtschaftlicher Mittel der Verfall zur Ruine, in den nächsten Bildern dargestellt.

1820 Ruinenansicht als Radierung

1820 Burg Rheinstein Radierung Ruinenansicht Roux. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1824 Les Ruines du Chateau de Rheinstein

1824 Burg Rheinstein Lithographie Les Ruines du Chateau de Rheinstein. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1825 – 1829 Wiederaufbau

1816 fiel die ruinierte Burg dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel – die Rheinprovinz war ein Jahr zuvor auf dem Wiener Kongress an Preußen gefallen – ins Auge. Dieser entwarf Pläne zum romantisierten Wiederaufbau der Burg, die Prinz Friedrich von Preußen 1823 zum Kauf der Burg veranlassten und ab 1825 durch Johann Claudius von Lassaulx 1825 und ab 1827 von Wilhelm Kuhn umgesetzt wurden. Sie war die erste der verfallenen / zerstörten Rheinburgen, die wieder aufgebaut wurde (→ RheinromantikBurgenrenaissance). Mit dem Abschluss 1829 erhielt die Burg die Namen Rheinstein bzw. Neu-Rheinstein. In einer 3. Ausbauphase von 1839 bis 1844 kamen Schlosskapelle und südlich bergauf Schweizerhaus als Gästehaus dazu. Schinkel erhielt die mittelalterliche Bausubstanz, die sich deutlich von den Ergänzungen abhebt. Textquelle Wikipedia, gekürzt.

1828 Burg Neu-Rheinstein

1828 Burg Neu-Rheinstein Umrisslithographie mit Tonplatte v. Lasinsky. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1830 altkolorierte Aquatinta

1830 Burg Rheinstein altkolorierte Aquatinta Louis Bleuler La vue du chateau de Rheinstein. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1835 Lithographie

1835 Burg Rheinstein Lithographie von Gebrüder Gihaut nach Villeneuve. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1835 Blick von Aßmannshausen auf Neu-Rheinstein

1835 Burg Neu-Rheinstein Aquatinta von Johann Jakob Tanner II. nach Ernst Fröhlich. Quelle: kunstfreund.eu. Zur Vergrößerung anklicken.

1837 Lithographie Lemercier

1837 Burg Rheinstein Lithographie Lemercier n. Billmark aus Rheinstroemen. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1840

1840 Burg Rheinstein Aquatinta. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1840

1840 Burg Rheinstein Lithografie A. Brandmayer Rheinstein mit Assmannshausen. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.

1840

1840 Burg Rheinstein Stahlstich Tembleson Wilson. Bildquelle: Kaufangebot Ebay 2024. Zur Vergrößerung anklicken.