Familienforschung in Archiven, Datenbanken und Vereinen

  • Bistums- und Diözesanarchive z. B. Trier, Mainz
  • Stadtarchive z. B. Bad Kreuznach, Bingen, Ingelheim, Mainz, Worms
  • Genealogie Datenbanksysteme z. B. ancestry, FamilySearch, myHeritage
  • Genealogische Vereine z. B. DAGV, CompGen
  • Historische Gesellschaft Bingen: Sütterlinstube, Familienbücher Bingen
  • Soziale Medien z. B. facebook, whats’app

Tiefer gehende Familienforschung bezieht die Quellen in kirchlichen und weltlichen Archiven mit ein, die Dienste und Schnittstellen für Familienforscher aktiv anbieten. Die Nutzung von genealogischen Datenbanken und Vereinen sollte in der Nutzen-/Kostenrelation geprüft werden.

Bistums- und Diözesanarchive

Foto: homepage BATr 2023. Zur Vergrößerung anklicken

Bistumsarchiv Trier (BATr)

Das Bistumsarchiv Trier hält die Unterlagen aus den Registraturen des Bischöflichen Generalvikariats und der Hohen Domkirche zu Trier als amtliches Schriftgut, sowie Nachlässe der Bischöfe, Weihbischöfe, Generalvikare sowie kirchen-politisch oder -geschichtlich tätigen Privatpersonen.

Trier: Dom der ältesten Ortskirche Deutschlands. Foto: Domarchiv. Zur eindrucksvollen Vergrößerung anklicken

Es übt die Fachaufsicht über die Archive der Pfarreien des Bistums Trier aus und berät bezüglich Lagerung, Sicherung und Benutzung ihrer Archive. Wo eine sachgerechte Aufbewahrung vor Ort nicht möglich ist, bietet es die Übernahme der Archivalien in Form eines Depositums an, d. h. das Archivgut der betreffenden Pfarrei wird unter Wahrung der Eigentumsrechte ins Bistumsarchiv verbracht, dort geordnet und verzeichnet, fachgerecht gelagert und der Öffentlichkeit zur Benutzung zur Verfügung gestellt. 

Lesesaal : Online Buchung in der Website. Offen: Di, Mi, Do 8.30 – 16.45 Uhr

Aufruf >>> Homepage Bistumsarchiv Trier

Info >>> Zugangsregeln für Familienforscher zum Bistumsarchiv Trier

Dom- und Diözesanarchiv Mainz

Foto: Homepage Dom- und Diözesanarchiv Mainz 2025. Zur Vergrößerung anklicken

Das Dom- und Diözesanarchiv Mainz (DDAMZ) ist das ,historische Gedächtnis‘ des Bistums Mainz. Es ist zuständig für die schriftliche Überlieferung des Bischöflichen Ordinariates sowie der kirchlichen Einrichtungen im Diözesangebiet. Im DDAMZ wird das übernommene Schriftgut bewertet, durch Findmittel erschlossen, sicher verwahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Die Bestände bieten reichhaltiges Material zur Kirchen- und Bistumsgeschichte, aber auch zu vielen Themen und Aspekten der Mainzer Stadtgeschichte, der Orts- und Regionalgeschichte sowie der Kultur- und Sozialgeschichte.

Das Archiv steht allen historisch und kirchenhistorisch Interessierten offen. Es hilft bei der Familienforschung im Bistum Mainz in Kirchenbüchern der Pfarreien des ehemaligen Erzstifts Mainz ab 1582.

Aufruf >>> Homepage Dom- und Diözesanarchiv Mainz

Info >>> Informationen des Dom- und Diözesanarchivs Mainz für Familienforscher *)

*) Das schwer lesbare Info-Original wurde am 20.10.25 durch den Herausgeber neu gesetzt. Der Originaltext © Dom- und Diözesanarchiv ist wörtlich erhalten und mit Überschriften gegliedert.

Stadtarchive

Stadtarchiv Bingen am Rhein

Foto: Stadtarchiv-Web-Auftritt der Stadt Bingen am Rhein 2025. zVa

Das Stadtarchiv Bingen bietet in vielfältiger Form freundliche Unterstützung bei der Erforschung der Stadt- und Familiengeschichte an: Villa am Rupertsberg, Am Rupertsberg 16, 55411 Bingen am Rhein.

Telefon 06721-184354 Mail stadtarchiv@bingen.de Web >>> Stadtarchiv Bingen a. Rh.

speziell >>> Tipps und Unterstützung bei der Familienforschung

Sütterlinstube

Die „Historische Gesellschaft Bingen e. V.(siehe auch Kapitel „genealogische Vereine“ in dieser Seite) als Förderverein des Stadtarchivs bietet jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in der Villa am Rupertsberg, Bingerbrück, Rupertsberg 16 die „Sütterlinstube“ an, in der erfahrene Experten alte Schriften (Sütterlin, Kurrent) in mitgebrachten Dokumenten transkribieren. Interessierte können einfach mit ihren Unterlagen vorbeikommen.

Was schrieb Sophie unter dem Bild in Kurrent? Im Wartesaal in Bingen …

Postkarte 1906. Foto: Stadtarchiv Bingen am Rhein / Binger Quellen Online / #archivdingstag. zVa

Weitere Stadtarchive in der Region

Weitere Stadtarchive in der Region Rheinhessen / Rheinland-Pfalz bieten variantenreich ihre Unterstützung bei der Familienforschung an. Die gelungenen Homepages offerieren diese in einladend freundlicher Form.

homepages von Stadtarchiven in Rheinhessen. zur Vergrößerung anklicken

Aufruf >>> Stadtarchiv Bad Kreuznach

Aufruf >>> Stadtarchiv Ingelheim am Rhein

Aufruf >>> Stadtarchiv Mainz

Aufruf >>> Stadtarchiv Worms

weitere gelungene Archiv Angebote

>>> Aufruf Familienforschung – Angebot des Stadtarchivs Saarbrücken mit 4 dort eingebetteten Aufruflinks =>erfahren Sie mehr

>>> Aufruf Familienforschung „Alter Mansfelder“ – Regionale Familienforschungstipps, ein Beispiel aus Sachsen-Anhalt (5 Blatt)

Unterstützung durch Genealogie Datenbanken

Im Markt werden viele, oft kostenpflichte Abonnements von Genealogie Datenbank Betreibern angeboten. Die drei größten bezogen auf ihre Datensatzanzahl sind:

ancestry, USA, >60 Mrd. Datensätze, teilweise kostenpflichtig. Sammlung digitalisierter genealogischer Originaldokumente, DNA-Datenbank, weltweit. >>> ancestry 

FamilySearch, USA, >21 Mrd. Datensätze, kostenfrei. Genealogie Datenbankdienste der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage („Mormonen“), basierend auf mikroverfilmten Kirchenbüchern weltweit. >>> FamilySearch 

myHeritage, Israel, >35 Mrd. Datensätze, teilweise kostenpflichtig. Sammlung digitalisierter genealogischer Originaldokumente, DNA-Datenbank, weltweit. >>> myHeritage

>>> Liste großer genealogischer Datenbanken (von Wikipedia)

Unterstützung in genealogischen Vereinen

DAGV und CompGen

Einen guten Einstieg in die Familienforschung bieten die vielfältigen Webseiten regionaler genealogischer Vereine, wie:

DAGV >>> Deutsche Arbeitsgemeinschaft genealogischer Verbände e. V. oder

CompGen >>> Verein für Computergenealogie e. V.

Gesellschaft für rheinische Geschichte

PRG – Portal Rheinische Geschichte. Foto: homepage (c) Gesellschaft für rheinische Geschichte. zur Vergrößerung anklicken

Aufruf >>> https://rheinische-geschichte.lvr.de/start

Historische Gesellschaft Bingen am Rhein e. V.

Die historische Gesellschaft erforscht und vermittelt die Geschichte der Stadt Bingen und ihrer historischen Beziehungen als Beitrag zur Heimat- und Kulturpflege mit Veranstaltungen und Publikationen, z.B. in den vereinseigenen „Binger Geschichtsblättern“ und bietet die „Sütterlinstube“ in der Villa am Rupertsberg an.

Aufruf >>> Historische Gesellschaft Bingen am Rhein e. V.

Binger Familienbücher

Die Binger Familienbücher sind geballte Binger Geschichte von 1715 bis in die 1920er Jahre mit 56.000 Einträgen zu 56.000 Binger*innen – frei verfügbar und durchsuchbar für alle Interessierten. Die Datenbank wurde von Herrn von Eyß aufgebaut und in handliche Übersichten emigriert, je ca. 2 MB groß und daher auch für Personen mit wenig freien mobilen Daten nutzbar.

Aufruf >>> Binger Familienbücher

Fine – Seite „Familienforschung in Archiven, Datenbanken und Vereinen“

Familienforschung mit sozialen Medien

Auch die sozialen Medien haben das Thema Familienforschung für ihr eigenes Marketing und die Generierung von Mitgliedschaften entdeckt. Zur Vernetzung ihrer Mitglieder ist das Themenfeld attraktiv geworden.

Familienforschung in sozialen Medien. Artikelauszug ( insgesamt 17 Seiten), Idee & Realisation Hilmar Stiewe, Bremen, 2017, Foto: facebook.de zVa